wahrheiten

... sind nicht nur keine Luegen, sondern vielmehr Jenes, was ich als das Wahrhaftige sehe, das Offensichtliche und Unvermeidbare. Alles wird sich daraus definieren und offenbaren! Versuchen wir sie nicht zu verstecken, leben wir sie!

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Standort: Saalfeld, Thüringen, Germany

Ich bin Soldat, Offizier, Staatsbürger Deutschlands, Kamerad, Freund, Bruder, Sohn, Mensch.

14.2.06

Von Motivation und inneren Schweinehunden

Ein Mensch durchlebt in Zeiten seiner Existenz auf Erden viele verschiedene Phasen. Diese Phasen werden mehr oder minder stark durch die Personen beeinflusst, in deren Umfeld er sich aufhält. Eine stark durch andere beeinflusste Phase ist zum Beispiel die Schulzeit, wobei Zeiten der Ausbildung oder des Studiums wiederrum nicht dazu zu zählen sind. Zeitabschnitte, in denen ein Mensch gesagt bekommt, wie er was zu tun hat, mögen ihn selbst niemals zufrieden stellen und er wird sich wünschen mehr Freiheiten zu haben. In anderen Zeitabschnitten, Abschnitten, in denen er selbst darüber die Entscheidungsgewalt hat, dass zu tun, was er für das Richtige hält, wiederrum werden ihn sicherlich anfangs sehr gefallen. Im Laufe dieses Abschnittes jedoch wird sich eine Abhängigkeit in ihm aufbauen. Eine Abhängigkeit von der eigenen Person, sich das Leben zu gestalten. Denn nach welchen Prinzipien geht man vor? Am Anfang schien alles so klar. - Natürlich! Wusste man doch genau, wie man es nicht haben wollte und begann sich selbst zu verwirklichen. Doch irgendwann stellte sich heraus, das es Ideen braucht, Inspiration und Hilfe. Doch auf dem Weg, welchen man aus eigenen freien Stücken gegangen ist konnten nur wenige folgen - oft ist man allein. Was tun, wenn die Inspiration nur noch aus wenigen Köpfen kommt? Was tun, wenn man fast allein steht? - Umkehren und neu beginnen?
Ich kann diese Frage nicht beantworten, doch stehe ich kurz vor dem Moment sie mir stellen zu müssen.
Warum strebt der Mensch nach der eigenen Verwirklichung, weiß er doch, dass er diesen Weg allein gehen wird und im Ziel der einzige sein muss. Ist es das, was er gewollt hat? Warum nicht einen gemeinsamen Weg suchen? - Vielleicht weil die eigenen Ideale nicht zu 100% verwirklicht werden können? - Ist denn notwendig sich selbst zu perfektionieren, in dem Wissen am Ziel allein zu sein?
Sicher, unsere Gesellschaft macht es uns möglich einen Teil in uns zu verwirklichen. Den Weg dorthin kann man nur zeigen, gehen muss man ihn allein. - Doch, ist überhaupt jeder Mensch stark genug diesen aufgezeigten Weg selbst zu gehen? - Hat er die Gewissheit am Ziel der Einzige zu sein und doch nicht allein zu sein? - Die Gewissheit kann man ihm nicht geben!
Wir gehen einen Weg - der Weg, den wir aus der Erfahrung, welche wir aus dem Leben, bis zum Einschlag dessen gezogen haben, gehen konnten. Doch ist diese Erfahrung nur selten groß genug um den das Ende des Weges zu sehen. Oft sehen wir nur den Beginn, nicht aber das Ziel. Nun ist das Individuelle an uns gefragt - das was uns zum Menschen macht. Sind wir stark genug Angefangenes zum Ende zu führen, oder kehren wir um, um weitere Erfahrung zu sammeln, den richtigen Weg zu finden.
Oft ist der Weg, welchen wir zuerst gingen nicht der falsche gewesen. Oft waren wir es selbst, die zu sich sagten: Ich schaffe es nicht! Oft fehlte uns die Kraft, das zu bewältigen was wir vor hatten. Oder vielleicht doch nicht? - Vielleicht redeten wir uns das nur ein, und geschafft hätten wir es dennoch?
Willensstärke? Selbstvertrauen? Intuition? Angst? - Individualität!

Jeder von uns ist stark genug Angefangenes zu beenden! Nur brauchen wir Unterstützung! Keiner will den Weg eines anderen gehen, denn keiner ist so wie der andere. Nur können wir uns auf unseren Wegen unterstützen - helfen ihn zu gehen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Denn so unterschiedlich können sie nicht sein, unsere Wege. Hat uns doch die Welt in uns allen schon das gegeben, was wir brauchen um zu siegen - Freunde!